Additive Fertigung über Grenzen hinweg stärken

03.08.2026

Verband 3DDruck und AM-Austria vereinbaren Kooperation

Berlin, 1. August 2026 – Der Verband 3DDruck e. V. und Additive Manufacturing Austria (AM-Austria) e. V. arbeiten künftig enger zusammen. Mit der Kooperation verbinden die beiden Verbände ihre Netzwerke in Deutschland und Österreich. Ziel ist es, den fachlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg zu intensivieren, Akteure aus Industrie, Wissenschaft und weiteren Anwendungsfeldern stärker miteinander zu vernetzen und die Additive Fertigung im deutschsprachigen Raum weiter voranzubringen.

Die Zusammenarbeit soll einen offenen Austausch über technologische Entwicklungen, industrielle Anwendungen und zentrale Zukunftsfragen der Additiven Fertigung ermöglichen. Vorgesehen ist unter anderem eine gegenseitige Beteiligung an Arbeitsgruppen und Fachformaten. Darüber hinaus wollen die Partner den Zugang zu Informationen, Expertise und Veranstaltungen erleichtern und die Vernetzung ihrer Mitglieder unterstützen.

Auch bei grenzüberschreitenden Projekten, Forschungsaktivitäten und Studien sollen sich künftig neue Anknüpfungspunkte ergeben. Beide Verbände bringen dafür ihre jeweiligen Kontakte zu Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Anwendern und weiteren Stakeholdern ein. Gemeinsame Themen und Aktivitäten sollen zudem kommunikativ begleitet und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

„Die Additive Fertigung ist längst mehr als eine einzelne Technologie. Sie berührt zentrale Zukunftsfragen unserer Industrie – von der Serienfertigung und digitalen Wertschöpfung über resiliente Lieferketten bis zu Nachhaltigkeit, Regulierung und Standards“, sagt Ralf Anderhofstadt, Vorsitzender des Verbands 3DDruck. „Wenn wir die Entwicklung aktiv mitgestalten wollen, müssen wir Expertise über Branchen und Ländergrenzen hinweg verbinden. Die Kooperation mit AM-Austria ist dafür ein wichtiger Schritt.“

„Deutschland und Österreich verfügen über starke Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke in der Additiven Fertigung. Wenn wir dieses Wissen enger miteinander verbinden, entstehen neue Möglichkeiten für Innovation und industrielle Anwendung“, sagt Dr. Johannes Gartner, Präsident und Pressesprecher von AM-Austria. „Wir freuen uns darauf, den Austausch zwischen unseren Mitgliedern zu vertiefen und die Additive Fertigung im deutschsprachigen Raum gemeinsam sichtbarer zu machen.“

 

Über den Verband 3DDruck e. V.

Der Verband 3DDruck e. V. verfolgt seit seiner Gründung einen branchenübergreifenden und umfassenden Ansatz als überparteiliche Denkfabrik. Er strebt strategische Allianzen mit allen Stakeholdern an, die sich für die Entwicklung der Additiven Fertigung in Deutschland und Europa engagieren. Im Interesse seiner Mitglieder und Partner setzt der Verband vorausschauende, konkrete und hilfreiche Impulse für die Additive Fertigung.

Über Additive Manufacturing Austria

Additive Manufacturing Austria (AM-Austria) e. V. ist die Technologieplattform zur Unterstützung und Vernetzung der österreichischen Additive-Manufacturing-Szene. Der 2018 gegründete Non-Profit-Verein verbindet Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus Industrie, Forschung und Bildung. Ziel ist es, die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle zu fördern, die österreichische AM-Community national und international sichtbarer zu machen und den Technologiestandort Österreich zu stärken.

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Pressekontakt

Verband 3DDruck e. V.
Birgit Dirks
Mitglieder, Kommunikation und Veranstaltungen
birgit.dirks@verband3ddruck.berlin
Telefon: +49 (0) 162 594 1772
www.verband3ddruck.berlin

3D-Druck-Kooperation der renommierten Institutionen Fogra und V3D

22.03.2021

Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V. und Verband 3DDruck e.V. arbeiten gemeinsam an herstellerneutralen Lösungen für aktuelle Problemstellungen in der Additiven Fertigung Einladung zur Mitarbeit in einem neuen Forschungsvorhaben sowie gemeinsamen Online- Workshops und Veranstaltungen in Berlin und München zu den Themen: Softproofing und Colormanagement in der Additiven Fertigung (3D-Druck)

Berlin/München, im März 2021

Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V., gemeinnütziges Forschungsinstitut der Druck- und Medienindustrie, und der Verband 3DDruck (V3D) e.V. intensivieren ihre Zusammenarbeit, um Farbkommunikation auch im 3D-Druck auf ein professionelles Niveau zu heben.

So haben Deutschlands renommierte Institutionen gegenseitige, ideelle Mitgliedschaften gezeichnet, um ihren Mitgliedern und Interessenten aus der zwei- und dreidimensionalen Druckindustrie herstellerneutrale und offene Lösungen für aktuelle Problemstellungen in der Additiven Fertigung (3D-Druck) – wie das Softproofing und das Farbmanagement – zu bieten. Hier plant man, gemeinsam Maßstäbe zu setzen und Standards zu erarbeiten.

Um den Austausch mit professionellen Anwendern in den meist kleinen und mittleren Betrieben zu gewährleisten, wird man ab dem zweiten Quartal Workshops und Seminare online per Zoom und Teams anbieten. Des weiteren ist am 21.10.2021 das etablierte Munich 3D-Forum geplant. Nach Beendigung der Corona-Einschränkungen plant man, Veranstaltungen bei der Fogra in München und beim V3D in Berlin durchzuführen, in denen über die Ergebnisse aus den laufenden und abgeschlossenen Forschungsvorhaben berichtet wird.

Starke Partnerschaft: Fogra und V3D entwickeln Standardlösungen für die Additive Fertigung. 

Gegenstand des geplanten Vorhabens: Aufruf zum Mitmachen

Die heutigen Drucktechnologien erlauben es, vollfarbige 3D-Modelle mit örtlich-variabler Transluzenz bis hin zur Transparenz zu drucken – Designvielfalt, die für die Modelle aus 3. („Individualisierte Massenproduktion“) auch eingesetzt wird. Allerdings kann die Erscheinung der resultierenden 3D-Drucke noch nicht simuliert werden, um vorab zu bewerten, ob das Ergebnis eines ressourcen- und kostenintensiven 3D-Drucks den Erwartungen entspricht. Dies hat Implikationen für die Fertigungsdienstleister, ihre Auftraggeber und die Endkunden: Fertigungsdienstleister, i.A. KMUs, leiden unter signifikanten Rückläufern oder negativen Bewertungen in den sozialen Medien (Reviews), wenn das 3D-Design des Endkunden sich vom resultierenden 3D-Druck unterscheidet. Die Rückläufer führen zu zusätzlichen Kosten, höheren Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung. Die negativen Bewertungen müssen nicht unbedingt direkt den Fertigungsdienstleister betreffen, sondern den Auftraggeber (z.B. Videospielfirma, Themenpark), mit entsprechenden Auftragseinbußen für den Fertigungsdienstleister, denn negative Bewertungen führen zu weniger Neukunden, weniger Bestellungen von Bestandskunden sowie zu einer durch den Kunden geringer eingeschätzten Produktqualität. Eine akkurate Vorabsimulation des 3D-Drucks (3D-Softproof), der dem Kunden für die Entscheidungsfindung zur Verfügung gestellt wird, kann sowohl zusätzliche Kosten und Umweltbelastung sowie Reputationsverluste und damit einhergehende geringere zukünftige Umsätze verhindern.

Die Motivation 3D-Softproof zur akkuraten Simulation volumetrischer Lichtstreueffekte und prozessbedingter geometrischer Fehler im graphischen 3D-Druck:

Drei dominante Trends sind im graphischen 3D-Druck zu beobachten:

  1. Ein Paradigmenshift vom reinen Prototyping zur Fertigung mechanisch belastbarer Teile. Insbesondere im Material-Jetting (Polyjetting) durch Nutzung neuartiger Druckköpfe (Xaar, Quantica) zum Verdrucken hochviskoser UV-Tinten. Im Falle der 3D-Druckköpfe von Quantica sogar partikelbeladen.
  2. Preisverfall bei den Drucksystemen und Materialien führen zu einer rapide steigenden Nutzung der Technologie durch KMUs, Technologien wie Vollfarb-Polyjetting 3D-Druck einzusetzen, die bisher nur von großen Konzernen verwendet wurden.
  3. Individualisierte Massenproduktion von 3D-Modellen aus Internetkonfiguratoren, Videospielen oder klinischen (medizinischen) Daten (kosmetische Augenprothesen, Zähne, Operationsplanungsmodelle).

Informationen zum Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V. (Fogra)

Die Fogra ist ein gemeinnütziger Verein mit rund 900 Mitgliedern aus über 50 Ländern. Sie betreibt wissenschaftliche Forschung auf den Gebieten der Druck- und Medientechnologien und macht deren Ergebnisse für die Wirtschaft nutzbar. Die internationalen Mitglieder sind kleine, mittlere und große Unternehmen aus dem gesamten Branchenspektrum, von der Produktion von Print- und elektronischen Medien bis zum Anlagenbau. Die Fogra betreibt Forschung, findet Lösungen und setzt richtungsweisende, weltweit anerkannte Standards für Prozesse und Qualitätsprüfungen. Sie bietet Medienunternehmen ein fachliches Netzwerk und unterstützt bei der Anpassung an den Strukturwandel. Damit gibt sie Impulse zur Erschließung neuer Geschäftsfelder und für die zukunftsgerichtete Aufstellung der Branche. Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit haben, kontaktieren Sie uns gerne. Weitere Informationen zum kürzlich abgeschlossenen Vorhaben finden Sie hier: https://fogra.org/forschen/medienvorstufe/3d-softproof-12017

Der V3D zeigt auf dem 3DCafé in der Cafeteria des Deutschen Bundestages Neuigkeiten und diskutiert mit Abgeordneten, Büroleitern und Wissenschaftlichen Mitarbeitern. 

Informationen zum Verband 3DDruck

Der Verband 3DDruck e.V. verfolgt einen branchenübergreifenden und umfassenden Ansatz als überparteiliche Denkfabrik. Er befasst sich mit aktuellen und künftigen Anforderungen und Herausforderungen in Forschung, Bildung, Recht, Normung und Nachhaltigkeit und transportiert Lösungsansätze und Impulse in die Politik, Gesellschaft und Medien. Für seine Mitglieder bietet er einen konkreten, in der Regel sogar geldwerten Nutzen. Zu seinen Partnern gehören Deutschlands populäres 3D-Druckmagazin 3D-Grenzenlos, das Partnernetzwerk 3DION und das Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V. (Fogra).

Bildunterschriften (©Fogra/V3D) 1) Starke Partnerschaft: Fogra und V3D entwickeln Standardlösungen für die Additive Fertigung. 2) Der Verband 3DDruck zeigt auf dem 3dCafé in der Cafeteria des Deutschen Bundestages Neuigkeiten und diskutiert mit Abgeordneten, Büroleitern und Wissenschaftlichen Mitarbeitern. Zur Veröffentlichung:

Kontakte und Infos

https://www.fogra.org

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Verband 3DDruck bietet neue Perspektiven und zeigt neue Geschäftsmodelle auf

25.05.2020

Berlin, im Mai 2020 Mitglieder schaffen neue Geschäftsfelder mit Expertenwissen aus unterschiedlichen Bereichen – Basierend auf hochkarätigem Netzwerk aus Bildung, Wissenschaft, Forschung, Industrie und Politik

Der Verband 3DDruck e.V. (V3D) bietet Unternehmen, Verbänden, Verwaltung und Politik ein breites Portfolio an Leistungen an. Diese sind für Mitglieder über den Mitgliedsbeitrag abgegolten und somit kostenfrei. Zudem bietet der V3D seinen Mitgliedern auch umfangreiche, spezialisierte Dienstleistungen an, darunter eine Rechtshotline, Marketingberatung und ein 3D-Coaching für Branchenneulinge. Unter dem Motto: »Vordenken. Vernetzen. Voranbringen«, unterstützt der V3D seine Mitglieder so, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können und in allen anderen Feldern von den Erfahrungen und Kompetenzen ausgewiesener Fachleute profitieren. Dafür hat man einen Experten-Pool gebildet, der zurzeit sechs Disziplinen abdeckt. Angehörige dieses Gremiums sind seit vielen Jahren in ihren Fachgebieten tätig und gleichzeitig im V3D. So wissen sie auch um die speziellen Anforderungen, die der Bereich 3D-Druck hat und können sowohl gezielt als auch individuell beraten, zu den Disziplinen:

  • Strategie und Positionierung
  • Change Management und Digitalisierung
  • Marketing und Kommunikation
  • Technische Expertise 3D-Druck / AM
  • Rechtsberatung und IP-Schutz
  • Personalberatung

Um eine Beratung durch einen Experten zu erhalten, bittet der V3D um eine E-Mail mit dem Themenfeld und Stichpunkte zur Aufgabenstellung. Der V3D stellt dann den Kontakt zu dem Experten her, der in einem kostenfreien Erstgespräch die Anforderungen klärt, weitere Schritte verabredet und bei Interesse ein maßgeschneidertes, schriftliches Angebot erstellt. Das Beratungsangebot fällt für Mitglieder zu einem deutlich reduzierten Kostensatz aus und bietet so einen konkreten Mehrwert. „Diese Überzeugungsarbeit hat uns durch zahlreiche Empfehlungen viele unserer Mitglieder gebracht,“ so Peter Scholz, Vorstand für Digitalisierung und Medien beim V3D. Zu den Mitgliedern und Partnern gehören renommierte Unternehmen.

Markt- und Zielgruppenanalyse

Mitglieder im Verband 3DDruck sind Profis auf ihren Gebieten. Dazu gehören Experten im Druck von Prototypen oder für die vielfältigen Eigenschaften von Filamenten. Einige konstruieren und bauen Drucksysteme oder veredeln CAD-Dateien, andere prüfen Materialien und Produkte. Unternehmen wiederum haben eine umfangreiche Palette an Aufgaben auf dem Tisch: Unternehmensentwicklung, Marketing, Vertrieb, Rechtsfragen, Finanzierung, Personal und einiges mehr. Für sie ist es hilfreich, einen kompetenten Partner zu haben, um beispielsweise ein neues Produkt zu entwickeln.

Informationen zum Verband 3DDruck

Der Verband 3DDruck e.V. verfolgt einen branchenübergreifenden und umfassenden Ansatz als überparteiliche Denkfabrik. Er befasst sich mit aktuellen und künftigen Anforderungen und Herausforderungen in Forschung, Bildung, Recht, Normung und Nachhaltigkeit und transportiert Lösungsansätze und Impulse in die Politik, Gesellschaft und Medien. Für seine Mitglieder bietet er einen konkreten, in der Regel sogar geldwerten Nutzen.

Ansprechpartner: Dr. Justus Bobke 030 555 702 97 berlin@verband3ddruck.berlin www.verband3ddruck.berlin

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Bildunterschrift:

Verband 3DDruck: Hochkarätiges Netzwerk verbindet Industriezweige und generiert neue Geschäftsmodelle.

3DKonzeptLab – klare Positionen für zukunftsweisende Themen

02.09.2019

Berlin, 2. September 2019 Vordenken. Vernetzen. Voranbringen. Das Credo des Verbands 3DDruck e.V. als Motto des Branchentreffs. Für aktuelle Fragestellungen der Branche – beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven – werden Lösungsansätze erarbeitet, die vom Verband kurz- bis mittelfristig vorangetrieben werden.

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