Mittel aus Digitalpakt für 3D-Drucktechnologie nutzen

Berlin, 15. März 2019 – 3D Drucker und begleitende Ausbildung als Standard in Schulen etablieren. Das fordert der Verband 3DDruck. Es sollte ein angemessener Anteil der bereitgestellten Mittel des Digitalpaktes für diese innovative Technologie eingesetzt werden. Die Länder und letztlich die Schulen sollten entscheiden, wer sich heute schon mit den Fragen von morgen befassen und entsprechend die Schüler ausbilden will.

Der 3D-Druck ist nicht nur eine zukunftsweisende Technologie, die tiefgreifende Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen erwarten lässt. Sie liefert enorme Möglichkeiten, den Unterricht in den verschiedensten Fächern zu verändern, Lerninhalte im wahrsten Wortsinne begreifbar zu machen und digitale Medien praxisnah in den Unterricht zu integrieren.

Gerade in den sogenannten MINT-Fächern kann der 3D-Druck komplexe Theorien verständlich darstellen und so die Schülerinnen und Schüler besser einbeziehen und zur Problemlösung anregen. Neben diesen klassischen Fächern ist der 3D-Druck aber auch für Lerninhalte in Kunst oder Erdkunde geeignet.

„Wenn unser Kultur-Föderalismus tatsächlich funktioniert, dann werden sich diejenigen Schulen, die Ihren Schülern die Technik von morgen nahebringen wollen, Geld investieren, um ihre Schüler mit der Additiven Fertigung vertraut zu machen,“ so Dr. Justus Bobke, Vorsitzender des Verbands 3DDruck in Berlin.

Ein einfach zu erwerbendes Lernset, bestehend aus Hardware, Unterrichtsmaterial und Lernvideos, gibt es bereits. Die Initiative DigitalGenial3D ist eine Kooperation verschiedener Partner aus Industrie, Handel und Verlagswesen und hat dieses Paket geschnürt. „Das 3D- Lernset unterstützt die Schüler, die Grundlagen des 3D-Drucks zu entdecken. So setzen sie sich kritisch und praktisch mit der Innovation auseinander, erstellen eigene 3D-Konstruktionen am Computer und drucken diese selbstständig aus“, sagt Michael Eichmann einer der Initiatoren.

Über den Verband 3DDruck e.V.

Der Verband 3DDruck e.V. ist die Interessenvertretung aller Akteure rund um die 3D-Druck-Technologie im deutschsprachigen Raum. Er hat eine herstellerneutrale und  verfahrensübergreifende, holistische Ausrichtung. Seit knapp drei Jahren befasst sich der Verband branchen-übergreifend mit den Themen Forschung, Bildung, Recht, Normung und Nachhaltigkeit. Der Ver-band bündelt die Interessen der Hersteller, der forschenden Institute und der Anwender, um sie gegenüber der Politik zu vertreten und um einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zu dieser Zukunfts-Technologie zu fördern.

Über DigitalGenial3D

DigitalGenial 3D ist eine strategische Allianz von Kooperationsunternehmen, die eine Lösung für die schulische Ausbildung im 3D-CAD und im 3D-Druck entwickelt haben.

Ansprechpartner

Birgit Dirks | www.verband3ddruck.berlin |birgit.dirks@verband3ddruck.berlin
Michael Eichmann |  www.digitalgenial3d.de | Telefon 07248 / 911-711 |info@digitalgenial3d.de

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